Ökologisch Jagen in Brandenburg - Zeitgemäß. Sinnvoll. Effektiv.

 

Aktuelles

Jagen, um den Wald zu schützen

Ein Artikel von Annika Keilen in

klimareporter vom 28.09.2019

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Bericht Langwaffenseminar 28.9.19 online

Zum Tod von Ulrich Wotschikowsky

Ulrich Wotschikowsky als Redner 2016 (25 Jahre ÖJV Brandenburg)

"Ein Leben ohne Wildtiere wäre armselig"

 

Von Eckhard Fuhr

 

Ein persönliches Wort zu Beginn: Ohne Ulrich Wotschikowsky wäre mein Leben anders verlaufen. Ich traf ihn zum ersten Mal vor ziemlich genau 25 Jahren bei den Recherchen zu meinem ersten Artikel über die Rückkehr der Wölfe in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Seitdem war das Gespräch nie abgerissen. Aus einem professionellen Kontakt wurde Freundschaft. Wir haben zusammen gejagt, vor allem aber haben wir über die Jagd, über Wildtiere, über Naturkonzepte in unserer Gesellschaft gesprochen. Mir als Kulturjournalisten öffnete das ganz neue Perspektiven. Ohne „Wotsch“, so nannten ihn seine Freunde, wären Jagd, Wildtiere und insbesondere die Wölfe nie zu den Lebensthemen geworden, die sie längst sind. Wenige Tage vor seinem Tod besuchte ich Ulrich Wotschikowsky noch einmal im Klinikum in Garmisch. Vom Tod gezeichnet war er völlig gelassen und frohen Mutes. Ein Leben ohne Wildtiere, sagte er einmal, wäre armselig. „Wotsch“ hat ein reiches Leben geführt, bis zur letzten Minute.


Geboren wurde er 1940 in der Nähe von Cottbus, also dort, wo 60 Jahre später die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland begann. Als Kind kam er mit seinen Eltern nach Bayern. Die Bergwelt Hohenschwangaus prägte seinen Blick auf die Natur. Doch in dem Waldläufer schlummerte auch ein Künstler. Wotsch spielte die Geige mehr als amateurhaft. Am Ende behielt der Naturmensch aber doch die Oberhand über den Musiker. Nach einem Studium der Forstwissenschaften, das ihn auch in die nordischen Wälder Schwedens führte, trat er in den bayerischen Forstdienst ein und wurde 1973 stellvertretender Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Er war allerdings nicht der Typ für eine Karriere im Öffentlichen Dienst und beharrte im Streit über die Entwicklung des Parks auf seiner Position, dass Naturschutz unbedingt Vorrang vor touristischen Überlegungen haben müsse. 1978 schied er aus dem Staatsdienst aus, arbeitete als Redakteur bei einer Jagdzeitschrift und seit den Achtzigerjahren als Wildbiologe, zunächst als Mitglied der Wildbiologischen Gesellschaft München e.V., schließlich ganz freiberuflich. Heute sind freiberufliche Wildbiologen und wildbiologische Beratungsbüros nichts Besonderes mehr. Wotschikowsky war in Deutschland einer der Pioniere dieses Berufszweiges.


Die Nachfrage nach wildbiologischer Expertise schnellte mit der Rückkehr der großen Beutegreifer Wolf, Luchs und Bär in die Höhe. Managementpläne mussten geschrieben, Naturschutz- und Jagdbehörden beraten werden. Wotschikowsky, der auch im kanadischen Yukon über Wölfe und ihre Beutetiere forschte, erwarb sich den Ruf eines führenden Experten auf diesem Gebiet. Die Wolfsmanagementpläne der deutschen Bundesländer tragen seine Handschrift. Ulrich Wotschikowsky hinterlässt eine große Lücke, er hat aber auch den Boden dafür bereitet, dass auch in Deutschland das Wildtiermanagement heute auf einer breiten professionellen Basis ruht. Ulrich Wotschikowsky starb am 30. August 2019 nach schwerer Krankheit.

Copyright "Die Welt"

Stellungnahmen des ÖJV Brandenburg e.V. gegenüber der Landesregierung von Brandenburg bezüglich der "Verordnung zur Durchführung des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdDV)"

Schreiben_an_Ministerpräsidenten_zu_DVO_
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Schreiben_an_Minister_zu_DVO_Jagd_2019.p
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Interview mit einem Jäger

"Jagdtrophäen sind Staubfänger"

taz 19.05.2019

Interview von Anne Haemming mit Eckhard Fuhr

 

Schieß- und Seminartermine für das Jahr 2019 stehen fest!

Die aktuellen Schießtermine sind hier.

Neue Buchbesprechung

Michael Petrak 

„Lebensraum Jagdrevier“

 

 

Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart 20198, 240 Seiten,

€ 39.00

 

 

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Marco Heurich
 

„Wolf, Luch und Bär in der Kulturlandschaft“

 

 

Ulmer-Verlag, Stuttgart 2019, 287 Seiten,

€ 34.95

 

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Lily Raff McCaulou

„Rufe der Wildnis“

 

 

Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart 2018, 335 Seiten,

€ 20.00

 

 

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Pauline de Bok

„Beute"

 

Verlag C.H. Beck, München 2018, 272 Seiten, € 19.95

 

 

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Curt Mehrhardt – Ilow

Kanadisches Scherzo"

 

Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2018

528 Seiten, viele Zeichnungen von Karl Wagner, € 20.00

 

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Informationen

Neue DVO Jagd tritt ab 5.7.19 in kraft

BbgJagdDV_5_7_2019.pdf
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Zulässigkeit von Gruppenabschuss-plänen                             11.04.2019

MLUL Zulässigkeit Gruppenabschusspläne.p
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Hinweis oberste Jagdbehörde zu überjagenden Hunden 11.12.2018

Hinweise OJB zu überjagenden Hunden_2018
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Schweden als Vorbild? Treffen des AK Wolf in Müncheberg am 29.01.19

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Pressemeldung 09.11.2018

Von ÖJV Brandenburg e.V. und NABU Brandenburg

Bildquelle: NABU Brandenburg
Bildquelle: NABU Brandenburg

Hetzjagd auf den Wolf beenden!

 

Rückkehr zu sachlicher Diskussion geboten

 

 

 

 

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Wildunfälle

Quelle: www.motor-Talk.de
Quelle: www.motor-Talk.de


Achtung Wild

Was tun bei einem Wildunfall?

 

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Wildwarn-App
für Jäger und Verkehrsteilnehmer

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2017

Link zur App

Afrikanische Schweinepest

Es ist unter Experten keine Frage mehr, ob die ASP Deutschland erreicht, sondern nur noch wann.

 

ASP in Belgien angekommen

Wildschweine sind zum Schießen

Bildquelle: ÖJV Brandenburg e.V.
Bildquelle: ÖJV Brandenburg e.V.

Nachtzielgerät

Im Zusammenhang mit möglichen Strategien zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird derzeit auch über das Thema Nachtsichttechnik zur Jagdausübung gesprochen. In DIESEM (Link) Informationsblatt werden NachtsichtZIEL- bzw. NachtsichtVORSATZgeräte waffenrechtlich kurz dargestellt.

Download Informationsblatt Nachtsichttechnik 223 kB 

 

Schwarzwildforum 2017

Informationen vom MLUL

Informationen vom MdJEV und FLI

Das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MdJEV) informierte uns jüngst darüber, dass das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) eine aktuelle Risikobewertung und eine Pressemitteilung veröffentlichte. 12. Juli 2017

 

Risikobewertung

 

Aktuelles zum Wolf

 Wolfsmanagementplan Brandenburg 2018

Entwurfsfassung

 

Download als PDF 1.2 MB

Der Wolf in der Hauptstadt

Jährling in Brandenburg 2016: Quelle: ÖJV
Jährling in Brandenburg 2016: Quelle: ÖJV

Ein Beitrag von Herrn Eckhard Fuhr

Zum Artikel

 

 

 

Bildquelle: NABU - Volker Gehrmann
Bildquelle: NABU - Volker Gehrmann

Unterzeichung des Verbändepapiers zum Thema "Weidetierhaltung und Wolf"

 

Hier zum Download

 

Der ÖJV Brandenburg erarbeitete eine Stellungnahme zum aktuellen Entwurf einer WolfsVO durch das MLUL.

Diese Stellungnahme konnten wir mit dem Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg abstimmen, aus unserer Sicht ein großer Erfolg!