Aktuelles

Übungsschießen des ÖJV Brandenburg

Übungsschießen des ÖJV Brandenburg am 21.9.2017

 

Unser herbstliches Schießtraining findet am 21. September 2017 von 17 Uhr bis zirka 20 Uhr im Jagdtrainingszentrum Liebenberg statt.

 

Wir reservierten die 100 m - Bahn, das Schießkino, den Parcour und die 25 m - Bahn. Unsere Aufsichten werden für den sicheren Ablauf der Veranstaltung sorgen, den Anweisungen ist bitte Folge zu leisten. 

 

Das Training ist auch für Nichtmitglieder offen. Die Kosten betragen für Mitglieder 10 € (Nichtmitglieder 25 €).

 

Anmeldung nur per Email bei simon.karrer@oejv.de

Unterzeichnung des Verbändepapiers zum Thema:

"Weidetierhaltung und Wolf"

am 31.08.2017 in Berlin

Bildquelle: NABU - Volker Gehrmann
Bildquelle: NABU - Volker Gehrmann
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Stellungnahme zum Entwurf einer Wolfsverordnung des Landes Brandenburg

Der ÖJV Brandenburg war neben anderen Verbänden seitens des MLUL aufgerufen, zum aktuellen Entwurf einer Wolfsverordnung für das Land Brandenburg Stellung zu nehmen. Die Verordnung soll den Umgang mit so genannten Problemwölfen regeln. Der Wolf ist eine streng geschützte Art und unterliegt (bis auf Sachsen) nicht dem Jagdrecht. Als Jagdverein nahmen wir dennoch Stellung und konnten mit dem Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg eine gemeinsame Stellungnahme erarbeiten. Wir wollen damit auch demonstrieren, dass uns die Weidetierhaltung als nachhaltige Landnutzungsform am Herzen liegt.

Jährling in Brandenburg; Quelle: ÖJV
Jährling in Brandenburg; Quelle: ÖJV
Gemeinsame Stellungnahme des Schafzuchtverbandes und des ÖJV
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Pressemitteilung des MLUL zur Wolfsverordnung: hier.

Entwurf der Wolfsverordnung des MLUL
Wolfs-VO_Entwurf 2017-05-29.pdf
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Bericht über das Seminar "BASIS sicher - und mehr“ am 31. August 2017

 

„Treffen ist kein Hexenwerk“ - mit diesem Motto lockten Dr. Carl Gremse und der AK Schießwesen 13 Mitglieder des ÖJV in das Jagdtrainingszentrum Schloss & Gut Liebenberg. Erklärtes Ziel war es, das BASIS-Niveau des ÖJV-Schießleistungsnachweises nach diesem Seminar sicher absolvieren zu können - oder eben auch Medium oder Professionell!

 

In der Vorstellungsrunde schätzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Schießfertigkeiten ein: Carl wollte sichergehen, allen gerecht zu werden. Als Einstieg wurden Sicherheitsaspekte auf dem Schießstand beleuchtet, danach ging es direkt auf dem Schwarzwild-Parcour an die Waffen. Carl demonstrierte die möglichen Fehlerquellen des Schusses auf bewegtes Wild. Neben der Fußstellung über Körperspannung und Armhaltung bis zur Positionierung des Abzugsfingers wurden auch Atemtechnik und Vorhaltemaß erörtert. Zentraler Ansatz der Übungen war es, insgesamt eine ruhige Linie zu fahren, den Schuss sicher und sauber aufzubauen und auszuführen und ruhig nachzuladen. Durch „Ökonomie der Bewegungen“ aber nach dem Grundsatz „slow is smooth and smooth is fast“ dann aber so viel Zeit zu gewinnen, daß auch die Vorgaben der PROFESSIONELL - Stufe geschmeidig zu erfüllen sind. Anschließend übten alle trocken auf den laufenden Keiler. Nach einer guten Stunde war noch kein Schuss gefallen, es wurde also langsam Zeit, Ernst zu machen. Der Parcour bietet die Möglichkeit, den laufenden Keiler auf 35 und auf 50 Meter zu „strecken“. Alle schossen je eine Serie auf beide Entfernungen, Carl beobachtete und korrigierte, wo es not tat. Jeder der sich ausprobierte, bekam Hinweise oder auch schlichtes Lob für konkrete Details, beispielweise zwischen den Schüssen nicht „abzubauen“, sondern im Anschlag zu bleiben und quasi nur auszuruhen. Die Gruppenübung erhöhte den Trainingseffekt, da nicht nur die eigenen Fehler erläutert wurden, sondern sich auch aus den Fehlern der anderen lernen ließ.  Bevor der Schütze oder die Schützin freie Sicht auf die erzielten Treffer bekam, war auch hier wieder die vertrauensvolle Selbsteinschätzung gefragt – die meisten wussten, ob der Schuss saß oder eben nicht. Nach geteiltem Training auf Parcour und 100-Meter- Bahn trafen sich alle wieder im Schießkino, um das Erlernte auch hier anzuwenden und sich auszuprobieren. Die Ergebnisse konnten sich durchweg sehen lassen. Alle schossen routiniert, diszipliniert und treffsicher. Der Hinweis, dass das Schießkino für das BASIS - Niveau des Schießleistungsnachweises gar keine Rolle spiele, hielt jetzt auch niemanden mehr ab. Nach dreieinhalb Stunden waren alle Sauen tot, alle Ringe geholt und alle Teilnehmenden zufrieden.

 

Es war das erste Schieß-Seminar des ÖJV Brandenburg. Nachdem wir seit zwei Jahren nicht nur gemeinsam trainieren sondern uns auch gemeinsam einer freiwilligen Prüfung stellen, lag es auf der Hand, das eigene Können gezielt und unter erfahrener Anleitung zu verbessern. Carl Gremse hatte die Idee zu diesem Seminar, der AK nahm sein Angebot begeistert auf und möchte ihm an dieser Stelle ausdrücklich danken.

 

Ob des durchweg positiven Echos und hilfreicher Hinweise unserer „Testerinnen und -tester“ planen wir, auch dieses Seminar regelmäßig anzubieten. Alle Teilnehmenden erhalten noch eine Bestätigung.

 

Prüfung Schießleistungsnachweis

Prüfungstermin zum Schießleistungsnachweis des ÖJV Brandenburg am 12.10.2017

 

Der nunmehr 4. Prüfungstermin findet am 12. Oktober 2017 im Jagdtrainingszentrum Liebenberg statt. Die Anforderungen des Schießleistungsnachweises hier

 

Beginn ist 17 Uhr, Eintreffen bitte bis 16.45 Uhr.

 

Unsere Aufsichten werden für den sicheren Ablauf der Veranstaltung sorgen, den Anweisungen ist bitte Folge zu leisten. 

 

An der freiwilligen Prüfung können alle interessierten Jagenden teilnehmen. Die Kosten betragen für Mitglieder 10 € (Nichtmitglieder 25 €).

 

Anmeldung nur per Email bei simon.karrer@oejv.de

1. Klettersitz Seminar des ÖJV Brandenburg

"Die Abläufe müssen sitzen, gerade bei der Drückjagd, wenn es pressiert!“. Pressiert? Dem einen oder anderen Aspiranten fiel es schwer, dem bayrischen Zungenschlag von Harald Minner zu folgen und sich die Bedeutung jedes seiner Worte selbst zu erschließen. Aber alle waren ja gekommen um zu lernen, warum also nicht auch neues Vokabular.


Am 12. und 13. Mai hatte im Revier Massow der Hatzfeld-Wildenburg´schen Forstverwaltung das Seminar zum Jagen mit Klettersitzen seine Brandenburger Premiere. Die Korona der Teilnehmer bestand aus insgesamt 13 Jagenden mit sehr unterschiedlichen Erfahrungshorizonten. Referent Harald Minner, der gefühlt alle Spielwiesen dieser Welt beackert: klettern, tauchen, paddeln, Menschenleben retten und natürlich professionell jagen, begann am Freitagabend zunächst mit Theorie. Erweitert um spezielle Fragestellungen der Teilnehmer gab es drei Stunden Intensivkurs rund um die Schwerpunkte Baum, Klettern, Jagd. Angefangen bei verschiedenen Sitzmodellen, über das große Thema Sicherheit und Unfallverhütung bis hin zu Ballistik wurden die verschiedensten Aspekte des Jagens mit mobilen Ansitzeinrichtungen erörtert. Bei der Fülle an Tipps und Hinweisen war bei jedem Teilnehmer ein erheblicher Erkenntnisgewinn zu verzeichnen. Nach kurzer Nacht, fakultativem Morgenansitz und hervorragendem Frühstück stand der Sonnabend ganz im Zeichen der Praxis. Nach Wiederholung der kleinen Knotenkunde hatte zunächst jeder die Möglichkeit, sich im Abseilen aus luftigen Höhen zu üben und dabei gleichzeitig seine persönlichen Höhenlimits kennenzulernen. Durch die von einigen Teilnehmenden ergänzte Modellpalette konnten zum einen verschiedene Sitze in der Handhabung und im Komfort getestet werden. Zum anderen bot auch das von Harald mitgebrachte umfangreiche Zusatzequiment die Möglichkeit, dass jeder für sich herausfinden konnte, in welches Material es sich für ihn oder sie zu investieren lohnt.


Die Fülle der Vorteile von Klettersitzen wird wahrscheinlich auch in Brandenburg dazu führen, dass sie noch stärker eine Nische im Jagdbetrieb besetzen und zu einem gewohnten Bild in professionell bejagten Revieren werden. Die Teilnahme an einem Kurs bei einem akkreditierten Ausbilder wird durch die Berufsgenossenschaften nach derzeitigem Stand Voraussetzung für die Nutzung von Klettersitzen.

Kay Hagemann
PS: „Pressieren“ - wenn es eilt!

Afrikanische Schweinepest

Schwarzwild zwischen Wildschadensbekämpfung und Afrikanischer Schweinepest - Die Bewährungsprobe für Brandenburgs Jäger?

Vortrag Dr. Oliver Keuling am 20. Februar 2016 in Liebenberg

 

Dr. Oliver Keuling

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

 

Tierärtzliche Hochschule Hannover

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des ÖJV Brandenburg e.V. am 20. Februar hat Dr. Oliver Keuling von der Tierärztlichen Hochschule Hannover einen Vortrag zur Thematik der Schwarzwildbejagung gehalten. Neben der Präsentation von Ergebnissen der aktuelle Schwarzwildforschung ging es vornehmlich auch um die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und mögliche Handlungsstrategien. Eine Zusammenfassung des Vortrages finden sie hier:

Keuling_SW_ÖJV-BB_2016_pdf.pdf
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Merkblatt_afrik_Schweinepest_Friedrich_L
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Buchbesprechung

Unser geschätzter "Hobbylektor" Jürgen Rosemund hat den Winter nicht ungenutzt verstreichen lassen, sondern wieder acht Bücher rund um oder mit dem Thema Jagd gelesen und rezensiert. In bewährter Art und Weise liefert er kompakte Inhaltsbeschreibungen und Kaufempfehlungen, um sich selbst und anderen eine Freude zu bereiten.

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Schalldämpfer
Als zweites Bundesland folgt Brandenburg dem Beispiel Bayerns. Per entsprechendem Erlass ist geregelt, dass nicht nur berufsbedingt Jagenden und Forstbeamten der Erwerb und Einsatz von Schalldämpfern bei Jagdwaffen möglich ist, sondern allen Jägern die beantragte Genehmigung zu erteilen ist.

Hier erhalten Sie Antragsformulare von der Webseite der Polizei Brandenburg