Pressemitteilungen ÖJV Brandenburg

13. Februar 2017

 

Der ÖJV Brandenburg positioniert sich zum Wolfsmanagementplan des Landes Brandenburg: Kooperation statt Konkurrenz/keine Aufnahme ins Jagdrecht/Artenschutzkriminalität aufklären/keine Hunde mehr töten.

  

Am 5. April 2017 trifft sich das IV. Plenum zu Managementplan Wolf Land Brandenburg, um über den fortzuschreibenden Wolfsmanagementplan zu beraten. Hierzu baten die Artenschützer des MLUL um Stellungnahmen der Verbände. Die Pressemitteilung fasst unsere Positionen zusammen.

1. September 2016

Landesjagdverband Brandenburg verwechselt Ursache und Wirkung. Nicht der Wolf ist Verursacher von Wildschäden sondern überhöhte Schalenwildbestände. Wolfsexperte attestiert: "Große Rotwildrudel im Wald sind immer ein Zeichen übermäßig hoher Wilddichte" - zumeist auf Grund unzureichender Bejagung.

  

In einer vor einigen Tagen vom Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) herausgegeben Pressemitteilung wird behauptet, dass in der Züllsdorfer Feldflur besorgniserregende Wildschäden trotz hoher jagdlicher Aktivitäten zu beklagen seien. Verursacht würden diese durch bis zu 120-köpfige Rotwildrudel, die wegen eines Wolfsrudels ihr Verhalten stark änderten und schon tagsüber schwere Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen verursachten. Die Jäger seien machtlos, die Landesregierung lasse sie im Regen stehen.

1. März 2016

Wildunfälle infolge überhöhter Wildbestände steigen weiter - Jäger in der Verantwortung


Nach der jüngst veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik 2015 für Brandenburg ist jeder 5. Unfall ein Wildunfall. Dieser Trend ist nicht neu. Mit 15.944 Wildunfällen ist die Vorjahreszahl um fast 8 % übertroffen worden. 196 Verletzte waren allein wegen Wildunfällen in Brandenburg zu beklagen.